Die Stammmutter der Ragdoll ist eine Katze mit Namen Josephine. Sie war eine „angoraähnliche“ Freigängerin, die einer Nachbarin von Ann Baker in Kalifornien gehörte.

 

Aus einem Wurf dieser Katze bekam Ann Baker einen Kater, der einer „Birma-Katze“ ähnlich sah.

Mit diesem Kater und nicht weiter bekannten Tieren baute Ann Baker eine Linienzucht auf, und gab der so von ihr neu erzüchteten Rasse den Namen Ragdoll 

 

 Geschichte der Ragdoll

 Mit der Ragdoll verbinden sich einige Besonderheiten. Es ist wohl die einzige Katze, die als Rasse zum Patent angemeldet wurde. Das besorgte seiner Zeit Ann Baker, die 1965 das Produkt ihrer züchterischen Aktivitäten der Öffentlichkeit präsentierte. Den Namen entlieh sie einem beliebten amerikanischen Spielzeug, der „Lumpenpuppe“, die alles mit sich machen lässt. Genauso beschrieb sie ihre Ragdoll (frei übersetzt „Stoffpuppe“), ging sogar so weit, der Katze totale Schmerzunempfindlichkeit nachzusagen. Tatsache ist, auf den Arm genommen entspannt sich die Ragdoll völlig, hängt schlaff herab, als besäße sie keine Knochen. Wichtig ist, dass die Katze an den Schultern und an den Hinterbeinen gleich lang ist. Ein weiteres typisches Merkmal ist der bei älteren Katzen oft auftretende Fettbauch, der jedoch die Beweglichkeit nicht einschränkt. Kater werden bedeutend größer und kräftiger als Kätzinnen und sind erst mit gut 3 Jahren ausgewachsen.

Gesamterscheinung

Große, lange, muskulöse Katze mit breiter Brust. Besonders die Hinterhand ist sehr schwer, derb bemuskelt und bedeutend länger als die Vorderbeine. Dadurch entsteht der typische Ragdoll-Gang, der lange die Meinung schürte, die Katze sei gehbehindert. Der gut mittelgroße Kopf ist keilförmig mit leicht nach vorn geneigten Ohren und großen, runden blauen Augen. Kompakt, groß und rund sind die Pfoten mit Haarbüscheln zwischen den Zehen. Lang, am Ansatz mittelstark und mindestens bis zur Schulter reichend ist der buschig behaarte Schwanz. Das dichte Fell der Ragdoll ist mittellang bis lang, seidig mit unverwechselbarem Glanz. Es handelt sich um Maskenkatzen, bei denen weißes Fell am Körper mit der Anlage für dunklere Färbung an Kopf, Ohren, Beinen und am Schwanz verbunden ist.

Wesen und Charakter
Ragdolls sind als äußerst sanft und gutmütig bekannt. Auch wenn sie eher ruhige Wohnungskatzen sind, wird es mit ihnen nie langweilig. Denn die verspielte Ragdoll ist sehr oft zu Späßen aufgelegt. Doch selbst wenn sie von der Spiellust gepackt wird, müssen Sie nicht um Ihre Wohnung bangen. Ragdolls sind aufmerksame Katzen, die sich geschmeidig und elegant auch in fremden Wohnungen bewegen.
Diese Halblanghaarkatzen sind freundlich, ausgeglichen, neugierig und anhänglich. Einem geliebten Menschen folgen sie auf Schritt und Tritt. 
Auch für Kinder ist diese Katze gut geeignet.

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 Hier nochmal eine schöne Beschreibung der Ragdoll

 

 Schmusetiger auf vier Pfoten: die Ragdoll Sie sieht nicht nur außergewöhnlich hübsch aus, sondern hat auch noch ein besonders angenehmes Wesen: die blauäugige Ragdoll. Sanft ist sie, gutmütig, aber dabei nie langweilig. Ständig neugierig und an allem interessiert, was um sie herum geschieht, will sie ein richtiges Mitglied ihrer Familie sein, an deren Leben teilhaben und liebt Gesellschaft.Die Ragdoll - ein Traum!Die Ragdoll wird deshalb auch schon einmal als "Hund in Katzengestalt" bezeichnet: Sie möchte ihren Menschen überallhin begleiten und ist sehr anhänglich und verschmust. Deshalb darf diese Katze auch nicht den ganzen Tag allein gelassen werden. Für berufstätige Frauchen oder Herrchen empfiehlt es sich deshalb, ihrem vierpfotigen Liebling immer einen Gefährten zur Seite zu geben, damit tagsüber ausreichend Abwechslung und Kontakte möglich sind.
Ragdolls sind sehr soziale Katzen und erfahrungsgemäß nicht nur mit Artgenossen, sondern auch mit katzengewohnten Hunden problemlos gemeinsam zu halten. Wegen ihres ausgeglichenen und gutmütigen Charakters eignet sich die Ragdoll deshalb hervorragend als Wohnungskatze. Sie nimmt aber auch gerne einen katzensicheren Balkon oder ein Freigehege an. Da Ragdolls sehr vertrauensselig sind, sollten sie jedoch zu ihrem eigenen Schutz keinen unbeaufsichtigten Freigang haben.

Die Ragdoll ist eine sogenannte Semi- oder Halblanghaarkatze und stammt aus Kalifornien, wo sie Anfang der 60er-Jahre erstmals gezüchtet wurde. Züchter aus Großbritannien importierten sie Anfang der 1980er-Jahre nach Europa, und schon 1983 kamen die ersten Zuchtkatzen nach Deutschland. Ihren Namen hat sie von einer besonderen Verhaltensweise der neugeborenen Kätzchen: Diese lassen sich schlaff durchhängen, wenn man sie hochnimmt. Daher gab Ann Baker, die erste Züchterin, der Katzenrasse den Namen „Ragdoll“, was „Lumpenpuppe“ oder „Stoffpuppe" bedeutet, also Puppen bezeichnet, die ausschließlich aus Stoffresten bestehen und daher sehr weich und anschmiegsam sind.

Die Ragdoll ist eine blauäugige, mittelgroße sogenannte Masken- oder Pointkatze mit muskulösem Körperbau und kräftiger Knochenstruktur. Ihre Fellfarbe reicht je nach Farbschlag von ganz Weiß über Weiß mit beigem Gesichtchen bis hin zu beige-silbrigem Fell mit ganz dunklem Gesicht – auf jeden Fall immer eine schnurrende Schönheit!